Head Up Display im Ducato
Ein Head Up Display in einem Fiat Ducato Wohnmobil ist sinnvoll. Der Tacho ist im Ducato nicht gut ablesbar, besonders wenn das Licht aus ist.
Ungünstig für Deutschland ist zudem die Tachoeinteilung die in 20kmh Schritten beginnend bei 10kmh erfolgt. So ist zwar 50kmh gut ablesbar, aber nicht die häufigen Begrenzungen auf 80kmh, 100kmh und 120kmh.
ODB oder GPS Signal
Es sind zwei verschiedene Systeme am Markt, die jeweils via USB betrieben werden:
ODB Stecker: Die Geschwindigkeit kommt direkt vom Ducato.
GPS Signal: Die Geschwindigkeit wird berechnet, dazu muß eine Satellitenverbindung bestehen.
Verschiedene Anzeigearten
Es gibt Geräte wie das Wisamic Head up, die die Anzeige auf die Windschutzscheibe projizieren. In diesem Fall liegt meist eine transparente Folie bei, die an geeigneter Stelle an der Windschutzscheibe angebracht wird. Möglich ist, auf diese Folie zu verzichten. Allerdings hatten wir ohne Folie Doppelkonturen. Andere Geräte wiederum besitzen eine aufklappbare Reflektionsscheibe wie z.B. das Gerät von cartrend. Dieses ODB Gerät soll laut Test sehr gut sein, es war leider mit unserem Ducato BJ 2016 inkompatibel.
Es wurde das Amrooloo Dual System
Bei der Anzeige über einen ODB Anschluß war das Problem, dass nicht jedes Gerät kompatibel mit unserem Ducato war. Dies äußerte sich daran, dass nach kurzer Zeit eine Warnleuchte in der Armatur aufleuchtete.
Leider mußten wir mehrere Geräte testen, bis wir ein Gerät fanden, das mit unserem Ducato BJ 2016 kompatibel war. Wir entschieden uns für das Head-up Display von AMROOLOO Dual System. Wir benutzen die ODB Schnittstelle. Funktionieren würde an diesem Gerät auch GPS. Die Bedienung ist an diesem Gerät unkompliziert.
Die Position der Anzeige bestimmen
Als nächstes muss bestimmt werden, wohin die Geschwindigkeit projiziert werden soll. Möglich ist vorne links neben dem Tacho, oder rechts neben dem Tacho. Auch direkt hinter dem Lenkrad würde funktionieren. Wir hatten uns für die Position rechts neben dem Tacho entschieden. Das hat den Vorteil, dass auch der Beifahrer die Anzeige gut sehen kann.
Leichter Einbau des ODB2 Head Up Display’s
Es ist nicht besonders schwierig das Head Up Display anzubringen.
Zunächst die Abdeckung des Sicherungskastens vorne links an der Fahrertür entfernen.
Der ODB2 Stecker ist der gelbe breitere Stecker.
Das beiliegende Kabel vom HUD muss nach oben geführt werden. Dazu das Kabel unten aus dem Kasten herausführen und neben der Öffnung der Motorhaube hinter der Gummidichtung verstecken





Erfahrung mit dem Amrooloo
Nach einem Jahr in Benutzung ist das Gerät eine erhebliche Erleichterung beim Fahren. Gerade in Ländern wie Schweden und Marokko mit strengen Tempoüberwachungen ist es hilfreich. Das Gerät funktioniert insgesamt gut. Bei starker Sonneneinstrahlung kann es vorkommen, dass die Anzeige verschwindet. Ein überkleben der Oberseite zwischen Bildschirm und Projektion mit Luftpolster und Gewebeband behebt diesen Fehler.
Geräte mit Projektionsfolie an der Windschutzscheibe
Zuvor hatten wir ein Gerät mit Projektionsfolie. Bei diesen Geräten wird eine Folie an der Frontscheibe angebracht. Diese Art hat uns nicht besonders gefallen, da das Gerät selbst zu weit vorne in der Nähe der Front angebracht werden muß und somit der Ein-/Ausschalter nicht gut erreichbar war.
Dieses Gerät hat nur via GPS funktioniert.


Als nächstes sollte das HUD nach der beiliegenden Bedienungsanleitung konfiguriert werden. Für uns waren keine Änderungen nötig.
Ist dieses Head Up Display wunschgemäß positioniert, sollte die Projektionsfolie angebracht werden.
Am besten diese zunächst z.B. mit Tesa fixieren.
Ist man mit der Position zufrieden, kann diese an der Windschutzscheibe angeklebt werden, dazu die hintere Schutzfolie entfernen. Danach die Schutzfolie der Oberfläche entfernen.

ODB Verlängerung mit Schalter
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