Aristoteles aus Stageira
Auf der Halbinsel Liotopi in der Nähe vom Dorf Olympiada liegt die antike Ruine Stageira. Hier befindet sich der Geburtsort des Philosophen Aristoteles, der 384 v.Chr geboren wurde. Nicht ganz gesichert ist, dass die Asche von Aristotels nach seinem Tod in Chalkis 322 v.Chr. hierher gebracht wurde. Die vermutete Grabstätte ist in Form eines Hufeisens.
Stageira wurde im 7. jahrhundert v.Chr. von Kolonisten gegründet. Die Stadt gab sogar eigene Münzen heraus, die mit einem Eber verziert waren.
349 v.Chr. ließ der makedonische König Philipp II. die Stadt zerstören. Nur wenige Jahre später beauftragte er die Stadt wieder aufbauen, im Gegenzug für Aristoteles Unterricht seines Sohnes Alexander, der später der größte Herrscher seiner Zeit wurde.
Das Areal der Stadt Stageira ist weitläufig und hat eine herausragende Lage zum Meer. Man muß etwas Zeit mitbringen um die Ruinen zu besichtigen. Der Eintritt zur Stätte ist frei.
Aristoteles Geburtsort und Grabstätte
Olympiada
Das kleine Fischerdorf mit ca. 650 Einwohnern unterhalb Stageira hat eine reizvolle Lage und ist natürlich ebenfalls touristisch geprägt. Am Ortsrand befindet sich ein kleiner Hafen mit einer hübschen kleinen orthodoxische Kapelle, hier beginnt die Strandpromenade.
Infobox: Vor der antiken Anlage in Stageira ist ein kostenloser Tagesparkplatz. Der Eintritt in die antike Stätte ist ebenfalls kostenlos. Die Besichtigung dauert etwa 2h. Nach Olympiada sind gleich mehrere Übernachtungsgelegenheiten vorhanden.
Strecke: Stageira– 60 km bis 16 Grad, sonnig











