Sithonia- Chalkidiki’s mittlerer Finger
In Sithonia steuerten wir zunächst die Psakoudia Beach an. Dieser weitläufige Strand wäre durchaus zum Verweilen und Übernachten geeignet gewesen. Allerdings war die Umgebung ziemlich „nackt“. So fuhren wir weiter nach Paralia Vatopediou in die Nähe eines Campings. Natürlich war dieser Platz zu dieser Jahreszeit geschlossen, was durchaus gut war, so konnten wir in der Nähe an einem wunderschönen Platz am Meer verweilen. Neben dem Camping waren ein paar wenige Ferienwohnungen zu sehen. Lediglich 2 Fischer kamen vorbei und fuhren mit ihrem Boot auf das Meer, ansonsten standen wir alleine.
Das Bergdorf Parthenonas
5km von Neos Marmaras auf 350m Höhe liegt das urige Bergdorf Parthenonas. Bei der Ankunft war das Dorf wie ausgestorben. Schlendert man durch das kleine Dorf, sieht man nicht nur hübsche Steinhäuser, sondern erhält immer mal wieder tolle Ausblicke auf Sithonia. Interessant ist hier das To Steki tou Meniou Restaurant, das aber bei unserer Ankunft noch geschlossen war. Auf dem kleinen Biergarten steht ein uralter Olivenbaum, der 1000 Jahre alt sein soll. Gleich nebenan ist die Kirche St. Archdeacon Stephen, die nun ein Museum ist.
Neo Marmaras
Die größte Siedlung auf Sithonia ist Neos Marmaras. Wieder stehen den Touristen viele Feriendomizile zur Verfügung. Natürlich kann Neos Marmaras auch einen weitläufigen Sandstrand aufbieten. Am vorhandenen Hafen findet jeden Donnerstag ein Wochenmarkt statt. Auch hier lässt sich prima an der Strandpromenade flanieren. Viele Restaurants laden zu Fischmenüs ein. Aber auch andere Geschäfte wie Boutiquen und Juweliere sind vorhanden. Zu dieser Jahreszeit sind jedoch kaum Touristen in Neos Marmaras. Dennoch hatten einige Geschäfte und Restaurants geöffnet.
Übernachten am Strand
Kurz vor dem Ferienort Torini haben wir einmal mehr einen tollen Übernachtungsplatz direkt am Meer mit tollem Sandstrand gefunden. Die Sonne war mit 20 Grad schon kräftiger und so konnten wir am Strand unseren Kaffee genießen. Wie gehabt war kein weiteres Auto in dieser Bucht.
Ferienort Kalamitsi
Das nächste Ziel das Kap Sithonia konnten wir wegen tiefen Wasserrillen in den Sandstraßen nicht ereichen. Wir wurden jedoch mit einer sehenswerten Natur auf der Fahrt zum Ferienort Kalamitsi entschädigt.
Auf der Fahrt über die Berge war auf der Anhöhe ein tolles Cafe mit überragendem Ausblick auf die Ostküste von Sithonia.
Als wahrer Juwel entpuppte sich dann der Ferienort Kalamitsi. Obwohl alle Restaurants auf der kurzen Strandpromenade geschlossen waren, ist diese Bucht sehenswert. Ein großer Felsen im Wasser und ein feiner Sandstrand tuen ihr Übriges. Vielleicht kehren wir an diesen wunderschönen Ort zurück, es wäre wünschenswert.
Das Feriendorf Sykia
Das alte Dorf Sykia liegt etwa 3km vom Meer entfernt. Wir besuchten lediglich das Feriendorf Sykia, das in einer weitläufigen Bucht liegt. Neben den vielen Tavernen stehen noch 2 alte verfallene Windmühlen. Im Ort selbst sind gleich mehrere Campingplätze vorhanden, darunter ein reiner FKK Campingplatz. Sämtliche Campingplätze öffnen erst am 1. Mai. Die Campingplätze sind teilweise sehr groß. Man kann erahnen, was hier ab 1. Mai los sein wird.
Ferienort Sykia
Ferienort Vourvourou
Bevor wir in Vourvourou angekommen sind, haben wir noch den Strand in Karidi besucht. Vorbei an Villen landeten wir nicht direkt am Strand. Der Strand selbst war hier sehr schön. Wir entschieden zu dieser Jahreszeit einen Tagesparkplatz direkt am Strand in Vourvourou mit Blick auf die Insel Diaporos und dem Berg Athos anzufahren. Die Weitefahrt hat sich gelohnt. Wieder ein wunderbarer Strand direkt am Meer konnten wir ergattern. Kein Wunder auch dieses Mal standen wir an diesem großen Strand völlig alleine.
Strand von Karidi
Wenn wir Sithonia mit Kassandra vergleichen, so bietet Sithonia aus unserer Sicht die schöneren Strände und viel mehr Natur. Insgesamt ist Sithonia bergiger. Kassandra ist dagegen etwas touristischer, aber nicht viel weniger interessant.
Infobox: In den reinen Ferienorten wie Sykia war fast alles geschlossen. Dagegen war in den anderen Dörfern das Meiste geöffnet. Abgesehen von den Stränden, die in der Saison sicherlich Hochbetrieb haben, lässt sich auch zu dieser Jahreszeit Sithonia prima bereisen. Wir vermissten nichts. Auch auf Sithonia öffnen die Campingplätze erst im Mai.
Strecke: Sithonia – 200 km bis 20 Grad

























