Frühstück in Diyarbakir

Ein krasser Unterschied erlebten wir auf dem Weg nach Diyarbakir. Nachdem wir die Nissibi Euphrat Brücke passierten, ging es in einer Landschaft weiter, die einer Steinwüste glich. Oft waren Ziegen oder Lämmer auf den kargen Böden zu sehen. Gelegentlich sahen wir bewässerte fruchtbare Felder, die bereits von Steinen befreit wurden. In der knapp 2 Mio Stadt Diyarbakir mussten wir ein kleines Stück Altstadt bewältigen, um an das Ziel der Ongözlü Brücke zu kommen. Wir spürten, diese Stadt ist anders als die Bisherigen in der Türkei.

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Nissibi-Euphrat-Brücke
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Brücke von oben
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Landschaft vor der Brücke
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Endlose Steinlandschaft

10 Augen-Brücke in Diyarbakir

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Ongözlü Brücke über den Tigris

Wir passierten kleine Geschäfte auf den quirligen Straßen, die kaum den Autoverkehr bewältigen konnten. Als wir an der Ongözlü Brücke ankamen, spazierten viele Leute auf der Brücke. Die 10 Augen-Brücke aus dem 11. Jh. wie sie wegen den 10 Bögen auch genannt wird, ist für viele Einheimische ein kurzer Ausflug wert. Aber auch Reisebusse fahren diese Wahrzeichen der Stadt an. Auf der Brücke wurde spontan zu kurdischen Klängen getanzt. Es war für uns faszinierend diese Lebensfreudigkeit zu sehen. Um die Brücke haben sich mehrere Cafes angesiedelt.

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Viel Wasser im Tigris
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Spontane Tänze

Frühstück im Sidem Cafe

Im riesigen Sidem Cafe mit direktem Blick auf die Brücke nahmen wir Platz. Besonderheit in diesem Cafe ist ein kurdisches Frühstück zu genießen. Unser Tisch konnte die vielen Schälchen mit den verschiedenen Speisen kaum aufnehmen. Dazu wurde eine Doppel-Teekanne, der sogenannte Caydanlik, serviert. In der unteren Kanne ist heißes Wasser, das benutzt wird um das sehr starke Teekonzentrat der oberen Kanne zu verdünnen. Es war ein außergewöhnliches Frühstück. Die Speisen schmeckten wunderbar, dazu kam als Ambiente der Blick auf Tigris und Brücke.

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Sidem Cafe
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Viele Speisen zum Frühstück
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Caydanlik – doppelte Teekanne
Diyarbakir
Brot wird ausgeliefert
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Eier und Milchprodukte

Große Mauer in Diyarbakir

Diyarbakir hat eine weitere Besonderheit zu bieten. Sie ist nicht nur das Zentrum der kurdischen Lebensart, sondern hat nach der Chinesischen Mauer mit knapp 6 km Länge die zweitlängste Befestigungsmauer, die aus dem 4. Jh. stammt. Sie besteht aus dem örtlichen Basaltgestein und ist teilweise begehbar.

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Manche Türme sind begehbar
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Die Mauer wird restauriert
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Weiterer Aussichtsturm
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Eine Person wohnte in der Mauer
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Haupttor
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6 km lang

Infobox: Kein Eintritt an der Brücke, kein Eintritt für die Befestigungsmauer. Mehrere Parkplätze auch zum Übernachten um die Brücke. Kosten 200-300 TL. Mehrere Parkplätze zur Besichtigung der Mauer.
Strecke: Diyarbakir– 180 km, 22 Grad sonnig,

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