Schnee im Rifgebirge

Die Regenfront war Vergangenheit und bei leicht bewölktem Himmel ging es ins Rifgebirge. Dieses Gebirge erstreckt sich auf 350km entlang dem Mittelmeer im oberen Teil von Marokko. Der höchste Berg mit 2448m ist der Jbel Tidirhine.
Das Rifgebirge ist dünn besiedelt. Auch erschien uns, dass das Leben in dieser Region nicht einfach ist. Mehrfach sahen wir Männer am Wegesrand, die weite Fußwege zum einkaufen gingen. Die Strecke war schön zu fahren, wenn auch gelegentlich die Straße holprig war.

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Dünn besiedeltes Rifgebirge
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Gelegentlich ein paar Häuser
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Zerfallenes Haus
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Stark zerklüftete Landschaft

In der 5000 Einwohner Stadt war hektischer Betrieb, in der Geschäftsstraße ging es chaotisch zu. Mit dem Wohnmobil ging es nur langsam voran. Immer wieder kreuzten Menschen die Straße und immer wieder boten uns Händler vom Straßenrand aus Waren an.

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Bab Berred
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Geschäftsstraße
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Am Stadtende wurde es ruhiger
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Der Bahner war unterwegs

Die Temperaturen im Gebirge gingen immer mehr zurück. Am höchsten Punkt der Straße hatten wir nur noch 2 Grad. Wie es aussah hatte es in der Nacht nochmals stark geschneit.
Überall lag Schnee, die Straße war allerdings frei. Wir sahen zwei Schneebahner, die ganze Arbeit geleistet hatten. Ende März haben wir in Marokko keinen Schnee erwartet. Es war für uns ein großes Glück, dieses Naturereignis erleben zu dürfen.
So füllten wir unsere Wasserbestände mit frischem Bergwasser auf.

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Infobox: Die Temperatur schwankte stark, unten am Meer von 20 Grad bis 2 Grad am Scheitelpunkt der Straße. Ab und zu gibt es entland der Straße Übernachtungsmöglichkeiten.
Strecke: Rifgebirge – 235 km, leicht bewölkt

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