Der Salzsee „Tuz Gölü“

Mit gemischten Gefühlen fuhren wir zum Salzsee „Tuz Gölü„, wie dieser auf Türkisch heißt. Seit Malatya gingen die Temperaturen in den Keller. Die Höhe über Meer von meist über 1200m ließen die Temperaturen in der Nacht bis auf 2 Grad sinken, dazu kam viel Regen. Die Feldwege waren weich und manchmal nicht zu befahren. Um an einen See zu fahren keine guten Voraussetzungen. Unsere Befürchtungen am Tuz Gölü Glück traten nicht ein, denn ein guter Feldweg führte uns zum Seeufer. Nur ein weiteres Wohnmobil befand sich etwa 100m von uns entfernt.

Der Salzsee Tuz Gölü
Tuz Gölü
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Die Salzfabrik im Hintergrund
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Breit und schlammig
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Schöner Stellplatz

Ungemütlicher Wind am Tuz Gölü

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Spiegelungen im Wasser

Bei der ersten Erkundung, wehte ein kalter Wind um unsere Ohren. Es schien ein ungemütlicher Aufenthalt zu werden. Aber sehr schnell änderte sich unsere Stimmung. Obwohl die Landschaft karg war, fanden wir eine wunderbare Natur vor. Diese Abgeschiedenheit und diese Ruhe, es war so friedlich um uns. Das Spiel mit den Schattierungen auf dem glatten salzigen Wasser tat ihr übriges. Keine gute Idee war mit Schuhen am Ufer zu gehen, schnell waren die Schuhe voll Schlamm. Besser also Barfuß am nassen Ufer entlang schlendern, es war sehr angenehm.

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Flacher See
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Glattes Wasser
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Schlammig und angenehm

Einmaliger Sonnenuntergang am See

Am Abend ging der Himmel auf und wir konnten einen traumhaften Sonnenuntergang genießen. Dieses Abendrot auf dem glatten See, einmalig. Nur noch wenig Rötliches war am weit entfernten Himmel zu sehen, dann trat ein weiteres Ereignis ein, denn bis zu 12 Störche kamen angeflogen, landeten im flachen Wasser und stolzierten gemeinsam in Richtung Seemitte. Die Nacht wurde sehr dunkel, kein Streulicht störte und man sah vereinzelt die Sterne. Am nächsten Morgen öffnete sich der Himmel und wir hatten sonniges Wetter bei 18 Grad.

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Einmaliger Sonnenuntergang
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Vor Sonnenuntergang viele Wolken
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Es war zum Staunen
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Störche nach Sonnenuntergang

Eine kleine Wanderung

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Das Salz im Wasser war zu sehen

Mit dem Schlamm am Ufer und den glitzernden weißen Steinen ist eine Wanderung entlang dem See ein selten schönes Erlebnis. Es macht Spaß im seichten und warmen Wasser auf dem schlammigen Untergrund zu gehen. Dieser See ist etwa 3x größer als der Bodensee. Die Tiefe misst nur 2m bei einem hohen Salzgehalt von fast 34%. Da der See alleine von Regenwasser gespeist wird und keinen Ablauf hat, ist er meist im Sommer komplett leer. Hier gab es mal Flamingos, die aber bei einem ausgetrockneten See nicht überleben konnten.

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Viel Spaß durch den Schlamm
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Kleine Brücke
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Schmaler Strand bei der Fabrik

Salzfabriken am See

Am See sind mehrere Salzabbaufabriken, diese stellen 70% des Salzbedarfes der Türkei her und pumpen das Wasser aus dem See. So sahen wir riesige Salzberge um die Fabrik. Mehrere Meter ging der See über Nacht zurück, eigentlich beängstigend. Kein Wunder, dass dieser See im Sommer kein Wasser führt. Der Tuz Gölü ist eine Reise vermutlich zu jeder Jahreszeit wert.

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Die Salzfabrik
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Viele Salzberge
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Armeniermöwen

Einkaufen in Kayseri

Bevor wir nach Tuz Gölü fuhren, sind wir in Kayseri zu einem Migros Markt gefahren. Migros hat in seinem Angebot meistens alkoholische Getränke. Dieser Migros war Teil eines hochmodernen Einkaufszentrums mit einem Shop Angebot, das es in Deutschland nur in großen Städten gibt. Um dieses Zentrum standen auf engstem Raum die üblichen Hochhäuser, die wir in jeder Stadt wahrnahmen. Kein Wunder, dass die Einheimischen so großen Gefallen am Picknicken finden.

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Infobox: Tuz Gölü: Am See kein Service, weder Müll noch andere Dienstleistungen. Mehrere Buchten zum Stehen vorhanden.
Strecke Tuz Gölü 220 km + 260 km , Zwischenziel Sarimsakli See 6-14 Grad bewölkt-sonnig

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