Die Küste des Gargano

Der Gargano ist eine Halbinsel zwischen Bari und Pescara an der Ostküste von Italien. Die Halbinsel wird auch als Sporn von Italiens Stiefel bezeichnet. Der Gargano ist bergig und die Mitte der Halbinsel befindet sich ein Nationalpark.
Neben malerischen Städtchen sieht man der Küste bizarre Felsen, die das Meer mit seiner ständigen Brandung erstellt hat.
Der schönste Küstenabschnitt befindet sich auf der Südseite des Gargano bis Rodi Garganico.

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Baia delle Zagare
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Für diesen tollen Landstrich haben wir uns mehrere Tage Zeit genommen. Nicht immer führt die Straße der Küste entlang, aber man sollte die Küstenstraße fahren, wenn es möglich ist.
Nach Rodi Garganico wird die Küste zunehmend flacher und um die beiden Seen sogar eher langweilig, denn oft geht es durch Wälder und man kann die Küste kaum noch sehen.

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Einige Serpentinen sind zu fahren
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Viele Grotten
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Gelegentlich Sandstrände
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Unzugängliche Abschnitte
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Eine Möwe genießt
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Eine Grotte
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Sarazenenturm
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Oben die Altstadt von Vieste

Mit Vieste steht einmal mehr eine malerische Stadt auf den Klippen. Vor und nach der Stadt befindet sich jeweils ein langer Sandstrand, was dazu führt, dass diese Stadt ein Touristenmagnet ist.
Absolutes Highlight ist dieses Mal nicht die Altstadt, sondern der weiße einzelne Felsen, ähnlich einem Hinkelstein, der vor der Altstadt steht.
Um die Stadt erkunden zu können, sind mehrere Camping und Sosta Camper für Wohnmobilisten vorhanden. Wir rasteten auf einem günstigen Parkplatz ohne Service.

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Hoher weißer Felsen
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Dekorierte Stadt
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Ein Leuchtturm

Nicht weit von Vieste befindet sich mit Peschici eine ähnliche Stadt wie Vieste. Peschici ist mit 7300 Einwohner etwa halb so groß wie Vieste.
Der Strand wird als einer der schönsten Strände auf dem Festland bezeichnet. Leider war es auf Grund der Wetterlage nicht möglich ein Sonnenbad zu nehmen. Um die Stadt zu besichtigen, campierten wir dieses Mal in der Nähe auf einem günstigen guten Sosta Camper.
Mancher Versuch mit dem PKW durch das Tor in die Altstadt zu fahren, endet damit, dass der PKW sich festgefahren hatte und es nur rückwärts wieder herausging.

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Peschici
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Schöne Bucht
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Tor zur Altstadt
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Enge Gassen
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Manche Pflanzen

Halb so groß wie Peschici ist wiederum Rodi Garganico. Auch diese Stadt glänzt mit einer malerischen Altstadt auf den Klippen.
Ein Besuch wert ist die Kirche Madonna della Libera. Sie besitzt eine große grüne Rundkuppel, die das Licht in das Innere lässt und so der gesamte Altarbereich grünlich erscheint.

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Madonna della Libera
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Castello Svevo

Sicherlich gibt es auf Gargano noch viel zu entdecken, insbesondere im Inneren wäre der Nationalpark ein Besuch wert. Nach Rodi Garganico ist kaum noch Interessantes an der Küste zu sehen, so verließen wir Gargano und fuhren zur nächste Stadt Termoli.
Hier thront ein weiteres Mal ein Stadt auf den Felsen. Merkwürdigerweise befinden sich innerhalb der Altstadt nur wenige Restaurants im Verhältnis zu den anderen Städten. Termoli besitzt nach der Stadt in Richtung Norden einen weitläufigen Sandstrand. Viele Touristen können sich hier tummeln.

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Befestigungsturm
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weiterer Wehrturm
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Breite Treppe
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Wendeltreppe in die Stadt
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Kathedrale
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Kirchenschiff
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Kleine Gruft

Infobox: Nahe den Städten ist es schwierig frei zu stehen. Es wird in der Vorsaison trotz Womo-Verbot geduldet. Viele Stellplätze/Camping sind anfangs Mai geschlossen. Etwas weiter weg von den Städten sind schöne freie Plätze vorhanden. Das Preisniveau wird ab Bari insgesamt höher.
Fahrstrecke: Vieste 63km, Peschici 34km, Termoli 112km. Wetter: Regen, Sonne 14-24 Grad
Strecke Gargano

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