Ab in den Frühling
Nach dem strengeren Winter, freuen wir uns auf einen vorgezogenen Frühling.
Unsere Reise 2024 in den Kaukasus bot uns wunderbare Erlebnisse. Viele interessante Ziele in der Türkei ließen wir damals aus. Dies wollen wir nun nachholen.
Bevor unsere Rundreise durch die Türkei erneut startet, reisen wir zunächst auf die Halbinsel Chalkidiki mit den 3 markanten Fingern „Kassandra, Sithonia und Athos südlich von Thessaloniki.

Maut für die einzelnen Länder
Abgesehen von der Erstellung der Reiseroute, entfallen weitere landespezifische Vorbereitungen.
Möglicherweise zwingt uns die aktuelle Weltlage unsere Reiseroute durch die Türkei im Laufe der Reise zu ändern.
Für die Länder Tschechen, Ungarn und Slowakei buchten wir Online die Maut vorab. Für Tschechen gilt für unser Wohnmobil < 3,5To die Klasse C1, für Ungarn die Klasse D1 und für die Slowakei ist ebenfalls die Klasse < 3,5to anzuwählen. Die Maut für Serbien und Nordmazedonien bezahlen wir an den Mautstellen an den jeweiligen Grenzen.

1. Etappe nach Brünn/CZ
Der Kastenwagen mit unseren Reiseutensilien ist gepackt. Wir starteten am Dienstagmorgen bei sonnigem Wetter auf die ca. 600 km lange 1. Etappe die 6h dauern soll. Da das Startdatum ungewollt später stattfindet, verzichten wir unterwegs auf Stadtbesichtigungen und halten lediglich zum Übernachten.
Bereits zum 3. Mal wählten wir einen Parkplatz unweit einem kleineren See in Rakvice. Es war kein weiteres Wohnmobil auf dem Parkplatz. Rakvice ist eine Weingegend und sicherlich wäre hier ein längerer Aufenthalt im Sommer interessant.

2. Etappe nach Szeged/H

Der kleine See lag ruhig in der Morgensonne mit einem kleinen Nebel bedeckt. Ein schöner Blick am frühen Morgen auf den See. Die Nacht war ruhig, wenn auch morgens ein paar Autos auf der Straße fuhren. Die nächste Etappe durch die Slowakei bis kurz vor der serbischen Grenze stand an. Unterwegs waren sehr viele LKWs zu sehen, die teilweise in langen Staus standen. Für uns ging es zügig auf die ca. 450km lange Etappe. Wir wählten dieses Mal ein Autobahnrastplatz an einer Mol Tankstelle auf Höhe von Forraskut als Ü-Platz, den wir bereits am frühen Mittag erreichten.
3. Etappe durch Serbien bis Bulgarien
Wieder bei sonnigem Wetter ging es am Vormittag weiter. Schnell erreichten wir die serbische Grenze, die wir problemlos passierten. Die meisten LKWs fuhren nun in Richtung Kroatien. So war es wenig verwunderlich, dass in Serbien die Autobahn nahezu leer war. Kaum war mal ein PKW zu sehen und nur sehr wenige LKWs befanden sich auf der Autobahn. So kamen wir zügig auf der sehr guten Autobahn voran. Kurz nach der Grenze in Bulgarien steuerten wir den Parkplatz Dragoman an der Autobahn zum Übernachten an. Ein paar LKWs wählten diesen Platz ebenfalls.

4. Etappe nach Chalkidiki
Trotz der Nähe zur Autobahn war die Nacht auf dem Rastplatz sehr ruhig. Nach dem Frühstück ging es bei sonnigem und und auch stellenweise nebeligem Wetter in Richtung Griechenland.

Die letzte Etappe in Bulgarien verlief durch ein wunderschönes Tal mit dem Fluß Struma. Dieses Tal ist nicht nur geeignet für Wanderungen, sondern ist auch ein Anziehungspunkt für Rafting-Touren. Im Hintergrund sahen wir schneebedeckte Berge. Ein beeindruckendes Panorama für uns.
Der Grenzübergang nach Griechenland war ohne Kontrolle. Der Schengenbereich der EU ist für Touristen sehr angenehm.
Vom Frühling nicht viel zu sehen
Weiter ging es bei steigenden Temperaturen, die 19 Grad erreichten, an Thessaloniki vorbei nach Chalkidiki auf den Finger Kassandra. Bis Thessaloniki war noch nicht viel vom Frühling zu sehen. Kein Wunder, herrschten in Bulgarien um die 10 Grad. Dies sollte sich nach Thessaloniki ändern. Zunehmend blühten die Bäume.
Schwierige Suche
Leider erwies sich der anvisierte Übernachtungsplatz an der Sani Beach als nicht geeignet, denn hier wurde ein großes neues Ferienressort errichtet. So hieß es einen anderen Übernachtungsplatz finden, was sich zunächst als ziemlich schwierig erwies. Sehr viele Strände waren zugebaut, nicht erreichbar oder gesperrt.


