Durch die Berge nach Beysehir

Um den Beysehir See zu erreichen, bogen wir vom Oymapinar Stausee kommend nach dem Aquädukt in Richtung Tilkiler Manavgat ab und nahmen den Weg über die Berge des Taurusgebirges und nicht die bequeme D687. Es war eine gute Entscheidung, denn wir bekamen eine Fahrt durch eine atemberaubende Landschaft. Scheinbar endlos ging es manchmal mit 10% Steigung die Berge hinauf. Die Straße war zwar holprig und nicht sehr breit, aber dennoch gut zu fahren. Es waren kaum weitere Autos auf dieser Straße.

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Die Bergwelt des Taurus

Toller Blick bis zum Meer

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Mustafa Gök Seyir Terası

Auf der sogenannten „Mustafa Gök Seyir Terası“ erhielten wir einen weitläufigen fantastischen Ausblick bis zum Meer. Vor uns lag der Oymapinar Stausee und der Manavgat Fluß. Ja man konnte sogar die vielen Gewächshäuser am Meer erkennen. Es folgten teilweise schmalere Abschnitte. Gelegentlich ging es sehr nahe zwischen Berg und Abgrund entlang. Nur sehr selten waren Leitplanken zu sehen. Es konnte einem schon etwas schwindelig werden, wenn man den Berg hinunterblickte.

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Nicht viel Verkehr
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Oymapinar Stausee
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Manavgat Fluß

Öfters konnten wir am Wegesrand Baracken erblicken mit Tränken für die Ziegen. Es lebten demnach mehrere Hirten in diesen Bergen.

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Im Osten schneebedeckte Berge
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Die Straße windet sich am Berg entlang
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Blick in ein Tal
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Tolle Berglandschaft

Beysehir See

In der Nähe von Baslar ging es auf einer 4-spurige Straße durch ein breites Tal bis zum Beysehir See. Viel Landwirtschaft befindet sich in diesem Tal am Fuße eines um diese Zeit immer noch schneebedeckten Gebirgszuges.
Vor Beysehir fuhren wir auf die Westseite des Sees. Einige kleinere Inseln waren im See zu sehen. Der See hat nur eine maximale Tiefe von 10m. Viele Feuchtgebiete sind dem See vorgelagert auf denen ein paar Kühe grasten. Da wir nicht an den See kamen, beschlossen wir in die Stadt zu fahren.

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Beysehir See
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Kurz vor Beysehir
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Schneebedeckte Bergkette vor Beysehir

Die Stadt Beysehir

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Picknickplätze vor unserem Platz

Wir fanden einen kostenlosen Parkplatz in der Innenstadt. Der große Platz war ein Glücksfall, denn es hatten sich bereits mehrere türkische Camper eingefunden. So war klar, wir konnten hier übernachten, incl. einem tollen Ausblick auf den See und abends auf die beleuchtete Stadt. Überhaupt hat uns die Stadt von der Lage am See mit den hohen Bergen im Hintergrund sehr gefallen. Eine Verkäuferin in einem Laden war ganz aus dem Häuschen, als sie erfuhr wir wären mit dem Camper aus Deutschland hier in ihre Stadt gekommen. Die Stadt ist sehr authentisch, ausländischer Tourismus ist kaum zu sehen.

Die Esrefoglu-Moschee

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Eşrefoğlu-Moschee aus dem 13. Jahrhundert

Ein wahrer Schatz ist die Eşrefoğlu-Moschee, die ganz in der Nähe von uns stand. Es ist eine gut erhaltene Holzmoschee mit hölzernen Säulen und Holzdächer. Erbaut wurde die Moschee von1296-1299 von Seyfeddin Süleyman Bey. In der Kirche sind die Gebeine dieser Familie zu sehen. Nicht oft ist es Christen erlaubt eine Moschee zu betreten, daher war es für uns ein Erlebnis sie besichtigen zu dürfen. Natürlich befolgten wir die Zutrittsregeln. Zu so einer schönen Moschee gehört ein Muezzin mit einer wunderbaren Gesangsstimme. Wir verstanden es nicht, aber es war angenehm ihm zuzuhören.

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Viele Holzsäulen tragen das Dach
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Platz Iman
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Ein Brunnen davor
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Tolle Säulen
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Die Gruft
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„Bedesten“ – Überdachter Markt
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Mausoleum des Süleyman Bey

Steinbrücke „Taş Köprü“

In Beysehir ist eine weitere Sehenswürdigkeit zu besichtigen. Es ist die Steinbrücke „Tas Köprü“. Die Brücke wurde um 1910 erbaut und dient der Wasserregulierung des Sees. Vor der Innenstadt ist zum See ein sehr großer Park.

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Tas Köprü
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Brücke für Fußgänger
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Geschäftsstraße
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Von Steinbrücke zum See
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Park rund um das Becken

Quellheiligtum Eflatun Pınar

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Eflatun Pınar

Nur 20 km nördlich von Beysehir ist ein bedeutendes hethitisches Quellheiligtum aus dem 13. v.Chr., das sogenannte Eflatun Pinar oder auch Platons Quelle. In einem ummauerten Teich steht eine reich verzierte Monumentalfassade. Dieses Heiligtum gilt als einzigartiges Wasserdenkmal. Hinter dem Denkmal entspringt ein kleiner Bach der den Teich speist. Vor dem Teich steht ein Steinblock mit drei Stierskulpturen. Es ist nicht bekannt wozu dieser Block gehört. Es lässt aber vermuten, dass dieses Heiligtum weit größer war.

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Gegenüber der Fassade
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Stierskulpturen
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Quelle kleiner Bach

Verzierte Monumentalfassade

Die Monumentalfassade ist verziert mit Wettergötter und der Sonnengöttin. Sie besteht unten aus Berggöttern und Quellgötter. Es folgt der Sonnen- und Sturmgott auf seinem Thron unter der Sonnenscheibe, dazu geflügelte Dschinns, die den Himmel zwischen sich tragen und Stiermenschen und Quellgöttinnen zu beiden Seiten des Monuments. Gegenüber im Wasserbecken sitzen Götter und Göttinnen auf Thronen.

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Monumentalfassade
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Wettergötter und Sonnengöttin
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Dschinn

Infobox: Kostenloser Übernachtungsplatz vor der Moschee in Beysehir. Am Tag viel Betrieb, nachts ruhig. Die Temperatur war mit 9 Grad niedriger als in den Bergen. Eflatun Pınar Eintritt frei, gute Parkmöglichkeiten.
Strecke: Beysehir– 175 km+Eflatun Pınar- 25km , 9-16 Grad sonnig

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