Zum Atatürk Staudamm

Zum Atatürk Stausee wollten wir durch das Hinterland frei nach Karl May „Das wilde Kurdistan“ fahren. Zunächst kamen wir auf den Straßen angenehm voran. Dies änderte sich bald und sie wurde schmaler, holperiger und löchriger. Daher kamen wir nur langsam weiter. Die faszinierende Fahrt ging durch eine fast menschenleere bergige Landschaft. Ab und zu sahen wir ein Bergdorf. Am Wegesrand trafen wir einen älteren Ziegenhirten. Er erzählte, dass er 4 Jahre in Raststatt lebte, wo seine Kinder immer noch seien. Er lebe aber lieber in den Bergen bei seinen Ziegen.

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Im Hinterland
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Der Hirte lebte in Raststatt
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Viele Löcher in den Straßen
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Unser Kasten hatte zu tun

Überhaupt sprachen wir mit vielen Einheimischen, die irgendwann mal innerhalb der EU lebten. Ein türkischer Straßenverkäufer stammte sogar aus Berlin und wollte lieber in der Heimat seiner Eltern leben.

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Ort Orucpinar
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Nur wenige Leute auf der Straße
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Kurvenreicher Ortsdurchgang
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Schönes Hochland
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Dazwischen Ackerbau
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Es wurde flacher und grüner

Eine falsche Entscheidung

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Entlang des Euphrats

Im Tal angekommen, sahen wir wieder die vielen Neubauten am Straßenrand. Etwas verkalkuliert haben wir uns mit der Fahrzeit zum Atatürk Staudamm. Es war schon etwas spät und der erste Versuch einen Platz zu finden scheiterte, da der Sandweg tiefe Wasserrillen hatte und am Ende sehr steil wurde. Auf dem zweiten Platz, sollen bereits Camper ausgeraubt worden sein. Obwohl nur 10km von diesem Platz entfernt, empfanden wir den nächsten Platz entlang dem Euphrat als gut geeignet. Je weiter wir Richtung Staudamm fuhren, je mehr Wasserlöcher hatte die Sandstraße.

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Straße mit Wasserrillen
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Teilweise waren diese über die ganze Breite. Dies war uns nicht mehr ganz geheuer und so drehten wir um. Im Nachhinein wären wir besser weitergefahren. Dummerweise fuhren wir wieder zurück in die Nähe der Brücke. Es dauerte nicht lange und 5 Kinder kamen zum Betteln. Seit Marokko wissen wir, das ist eine heikle Situation. Ob man was gibt oder nicht, kann immer negativ enden. Nun Sicherheit geht vor und wir verließen den Platz und kehrten in ein Restaurant ein und blieben.

Am Atatürk Staudamm

Am nächsten Morgen besuchten wir eine Plattform vor dem Atatürk Staudamm. Von dieser Stelle sahen wir perfekt die riesige Staumauer. Dieser Staudamm nahm 1992 den Betrieb auf und ist flächenmäßig der größte Staudamm in der Türkei und in Südost-Anatolien der größte von 22 Staudämmen. Die Wasserfläche ist das 1,5-fache vom Bodensee. Wir wollten zu einem weiteren Aussichtspunkt, der von 2 Wachmännern vor der Produktionsfirma versperrt wurde. Wir sprachen mit ihnen und sie luden uns zum Cay ein. Ein lustiges Gespräch entwickelte sich. Dann verließen wir den Staudamm.

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Staudamm mit Entlastung und Nutzung
Atatürk Staudamm
169m hohe Staumauer
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Nach der Staumauer
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Zugang gesperrt

Infobox: Vorsicht bei der Stellplatzsuche. Wenn an der Brücke übernachtet werden soll, dann sollte man möglichst weit nach hinten in Richtung Staudamm fahren. Keine Eintritte. In Kuyulu kann kostenlos übernachtet werden, Restaurant oder Tankstellen.
Strecke: Atatürk Staudamm– 180 km, 21 Grad sonnig

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