Chimaera- Ewige Flamme

In der Nähe von Cirali ist am Ort Chimaera eine einzigartige und seltene Besonderheit zu besichtigen. Es ist ein Berg an dem seit tausenden von Jahren Flammen aus den Felsen austreten.
Bis zu diesem Ziel ging es zunächst vom Aktis Strand bei gutem Wetter durch das Landesinnere über die Berge nach Cirali. Kurz vor dem Ort machten wir einen Abstecher zum antiken Olympos. Leider war die Straße dahin überflutet. Da wir die Ruine nur von außen Besichtigen wollten, war das nicht weiter schlimm.

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Cirali am Meer
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Straße nach Olympos nicht befahrbar
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Restaurant vor Olympos

Cirali ist ein interessanter Ort

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Der felsige Berg mit den Flammen

In Cirali angekommen, ging es zunächst der Hauptstraße entlang, die gesäumt war mit vielen geöffneten Bars und Restaurants. Aus unserer Sicht ein überraschend interessanter Ort. Noch ca. 3 km fuhren wir auf einer schmaleren Straße bis zum ziemlich verwaisten Tagesparkplatz in Chimaera. Am Wegesrand konnten wir mehrere Wanderer mit Rucksack erblicken. Am Eintritt ließen wir das Gartenrestaurant links liegen. Zunächst war wenig von weiteren Besuchern zu sehen. Dies änderte sich im Laufe unserer Anwesenheit.

Steil nach oben

Zu dem Berg mit den Flammen ist ein ca. 1km langer angelegter Weg zu bewältigten. Die Steine am Anfang des Weges sind sehr unruhig verlegt. Die folgenden Stufen haben teilweise eine sehr große Höhe. So war der steile Weg nach oben sehr mühselig zu gehen. Einen weiterer Kilometer weiter den Berg hinauf ist ein zweiter Ort mit Flammen. Dieser wird von den meisten Besuchern nicht besucht, da der Weg dahin noch weit beschwerlicher ist.

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Weg noch einigermaßen gut
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Hohe Stufen
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Steiler Weg zum Ziel

Mehrere Flammenfelder

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Kleine Kirchenruine

Vor dem Berg mit den Flammen ist eine Ruine einer kleinen mittelalterlichen Kirche zu sehen. Der Abhang am Berg mit den Flammen ist nicht sehr groß und besteht ausschließllich aus Felsen. An mehrere Stellen konnten wir lodernden Flammen erblicken. Erzeugt werden die Flammen durch Gase, die aus Rissen und Spalten austreten und sich an der Luft entzünden. Das genaue Gasgemisch ist unbekannt. Bekannt ist, dass die Zusammensetzung aus 60% Methan und 30% Stickstoff besteht und genauso wechselt wie die Austrittstellen und Intensitäten der Flammen.

Reinigung der Austrittstellen

Der Überlieferungen zufolge waren in der Antike die Flammen weit höher, denn sie sollen den Seefahrer bei der Orientierung geholfen haben.

Anscheinend verwechseln meist Männer die Flammen mit einem Grill. Oft suchen sie brennbares Material in der Umgebung, um dieses in den Flammen zu verbrennen. Die erzeugte verbliebene Asche wird gelegentlich von den Flammenstellen entfernt. Vermutlich damit die Sicht auf die Flammen ungetrübt bleibt.

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Die Asche wird entfernt
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Mehrere Orte mit Flammen
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Nur eine Mulde hat eine Flamme

Die Legende von Chimaera

Der Ort wurde von Homer im Buch Ilias beschrieben und hat Bezug zur griechischen Mythologie. Das Monster Chimära hatte einen Löwenkopf, den Körper einer Ziege und den Schwanz einer Schlange und spuckte aus dem Maul Flammen. Dieser Ort wurde von diesem Mischwesen heimgesucht. Der Held Bellerophon besiegte dieses Monster auf seinem Pferd Pegasus und stürzte es in die Tiefe des Berges. Noch heute soll das Monster weit unter der Erde Feuer spucken und dies zeigt sich in den austretenden Flammen bis heute.

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Bis zu 50 cm hohe Flammen
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Nur eine kleine Flamme
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Klein und breit gefächert

Schwierige Platzsuche

Es wäre möglich gewesen auf dem Parkplatz an der Chimaera zu bleiben. Wir wollten allerdings zurück ans Meer. Nach mehreren Versuchen, wurden wir in Tekirova vor einem Restaurant fündig.

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Parkplatz an Fluß und Strand
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Schöne Bucht

Infobox: Eintritt Chimaera 100TL. Übernachten am Eintritt auf Anfrage. Alternativ kostenlos in Cirali auf dem Wochenmarktgelände. Viele Restaurants in der Nähe.
Strecke: Chimaera– 100 km, 22 Grad sonnig

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