Von Alexandria nach Babakale

Alexandria

Wir machten uns morgens auf in Richtung Babakale. Nicht wie gewünscht bei Frühlingtemperaturen, sondern bei kaltem Wetter um die 8 Grad. Auf dem Weg passierten wir zunächst Alexandria eine weitere Ausgrabungsstätte. Nicht viel war hier zu sehen, lediglich ein paar Fundamente und ein Podiumstempel in den Anfängen standen an diesem Ort. Das Areal, das weitestgehend abgesperrt war, waren weitläufig einige Fundamente ausgegraben und man konnte erahnen, wie groß diese Stadt mal war. Noch viel Arbeit muss an diesem Ort investiert werden.

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Ansätze eines Podiumstempel
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Unbekanntes Gebäude
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Vermutlich vom Tempel
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Keine Bezeichnung

Die Bäder des Herodes Atticus

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3 Tore, wohl restauriert

Ganz in der Nähe befinden sich die Bäder des Herodes Atticus. Diese Bäder wurden zufällig entdeckt. Auch hier scheint es noch viel Arbeit für die Archäologen zu geben. Beim Ansehen dieser kleinen Anlage, konnte man sich allerdings den Bäderbetrieb in der Antike gut vorstellen. In der Mitte steht ein großes Tor, das wiederum in zwei seitliche Tore mündet. Das Hauptgebäude umfasste 123 x 84 m. Die Therme wurde unter Hadrian im 2. Jh n.Chr. erbaut. Viele Touristen waren an beiden Orten nicht. Ein Stopp auf dem Weg sind die Orte aber allemal Wert.

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Mehrere kleine Bäder…
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..auf beiden Seiten des großen Tores
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Ein Bad

Thermalbad

Ein paar Kilometer weiter befindet sich ein aktives Thermalbad, das das Hotel Alexandria Troas Termal betreibt. Einige Gäste hatten sich im Hotel eingecheckt um die heilende Wirkung des warmen Naturwassers zu genießen. Die Außenbecken waren jedoch nicht geöffnet.

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Alexandria Troas Termal Hotel
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Quellen mit Leitungen ins Gebäude
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Außenbecken abgedeckt

Apollon – Smintheion

Überrascht wurden wir auf unserer Route von der antiken Anlage Apollon in Ayvacik, die wir uns kleiner und zerfallener vorgestellt hatten. Im Gegensatz zu den anderen Besichtigungen stand hier sehr viel mehr vom großen Tempel. Um diesen Tempel gab es weitere Gebäude wie z.B. Bäder. Dieser Ort war zwischen 330-30 v.Chr. ein heiliger Ort der Seuchen abwenden sollte. Dieser Ort wurde von Homer erwähnt. Smintheus“ stammt wahrscheinlich von Sminthos(Maus) ab. Die Maus galt in der Antike als Symbol für prophetische Kraft.

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Der Tempel
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Tempel
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Beine einer Statue
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Das große Bad
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Das kleine Bad
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Heilige Straße
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Wasserbassin

Festung Babakale

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Wunderschöne Anfahrt zum Kap

An der Südwestspitze liegt der Fischerort Babakale. An diesem strategischen Ort steht natürlich eine Festung. Die Anfahrt an der Küste entlang war wunderschön. Immer wieder ging es auf der schmalen Kopfsteinstraße bergauf und bergab. Babakale selbst liegt steil am Berg. In der Festung ist nicht viel zu sehen. Unterhalb befindet sich ein Fischerhafen mit größeren Booten. Bei der Rückfahrt geht es erstmals steil im Dorf nach oben. Die Fahrt weiter nach Assos verläuft über ein Plateau durch viele kleine Bergdörfer. Die Straßen sind etwas holprig, aber insgesamt gut.

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Eingang in die Festung
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Gähnende Leere
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Ein kleiner Ausblick
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Der Hafen von Babakale
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Die Festung seitlich
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Fahrt über das Plateau

Da wir keine geeignete Übernachtungsmöglichkeit in Babakale sahen, sind wir weiter gefahren bis Assos. So können wir am Morgen gleich das dortige große Areal besichtigen, ohne erst anfahren zu müssen.

Infobox: Alexandria und Herodes Bad + Burg Babakale – Eintritt frei, Apollos Eintritt 3€. Die Straßen sind ziemlich gut.
Strecke: Assos – 135 km, 9 Grad, bewölkt

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