Nach Tatvan zum Van See

Wir wollten in die Berge nach Tatvan am Van See. Die Fahrt dahin war ein Erlebnis. Zunächst ging es einmal mehr an einer fruchtbaren mit Ackerbau geprägten Landschaft vorbei. Viele Plantagen mit Feigenbäumen säumten den Weg. Die Berge wurden immer weißer und die Schneeschmelze hatte längst eingesetzt. Überall stürzten Bergbäche in die überquellenden Flüsse. Teilweise wähnten wir uns wie in Norwegen. Wir erreichten den größten See in der Türkei auf 1650m, der zugleich der größte Soda See der Welt ist. Eine Naturschönheit umrahmt von hohen Bergen.

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Brücke bei Baykan
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Feigenplantage
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Überquellende Flüsse
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Norwegische Verhältnisse

Süphan Dagi

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Süphan Dagi tief verhangen

Mit 4058m ist der Süphan Dagi der höchste Berg am See und die Nr. 4 in der Türkei. Am riesige Vansee der 7mal größer ist als der Bodensee hatten wir bereits 2024 kurz Station gemacht. Die Wetterprognose hatte es angekündigt, der Winter in Tatvan war noch nicht vorbei. Aber was kann es schöneres geben, als diesen See mit den schneebedeckten Bergen zu sehen? Unser erstes Ziel sollte der Kratersee Nemrut Gölü auf 2.250m sein. Wir hatten es bei der Anfahrt befürchtet und es ist leider eingetreten, denn zum 2. Mal konnten wir den Krater nicht erreichen.

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Düsiges Tatvan
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Rundherum schneebedeckte Berge

Die schneebedeckte Straße stoppte uns

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Straße nicht frei, bereits 12 km vor dem Krater

Der Schnee stoppte uns und es waren immer noch 12 km bis zum Ziel. Wir trösteten uns, dass wir einen höheren See mit dem Kari-See bereits gesehen hatten. Um diese Jahreszeit muß man mit sowas rechnen und so drehten wir um und fuhren am See entlang in Richtung der Stadt Van. Wieder genoßen wir diese fantastische Landschaft. Auf Höhe der Insel Akdamar fanden wir auf einer kleinen Landzunge einen Stellplatz. Am Abend hatten wir das beleuchtete Tatvan und Van im Blick und davor die Akdamar Kirche auf der Insel. Es war ein wunderbarer Platz, leider mit vielen Glasscherben.

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Ein weiteres Wohnmobil parkte
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Die freie Straße
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Stellplatz vor Akdamar
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Rundum Berge
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Nette Felsen im See
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Stimmungsvoller Abend

Insel Akdamar

Am nächsten Tag buchten wir uns in ein Schiff zur Insel Akdamar ein, um die dortige armenische Kirche zum Heiligen Kreuz anzuschauen. Das Schiff war an diesem Morgen gut gefüllt. Nach kurzer Zeit erreichten wir die Insel. Die zwischen 913 und 992 erbaute Kirche ist mit vielen Reliefs im äußeren Mauerwerk verziert. Diese zeigen Biblisches, wie die Vertreibung aus dem Paradies. Im Inneren ist die Bauweise wie die hohe Kuppel und die Säulen beeindruckend. Wandmalereien aus dem Jahr 921 sind sogar teilweise gut erhalten.

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Anlegestelle in Akdamar
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Die Kirche von Vorne
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Seitliche Ansicht
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Der Altarbereich
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Gewölbe in der Kirche
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Wandmalereien
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Reliefs außen

Toller Platz zwischen den Felsen

Wir schipperten zurück und fuhren statt zurück nach Tatvan in Richtung der Stadt Van zur Burg Amik die vor einem einzelnen großen Felsen liegt. Dieser Felsen ist von einer hügeligen Landschaft umgeben und das sieht fantastisch aus. Die kleine Burg ist dabei kaum von unten an diesem großen Felsen zu sehen.
Wir bezogen Quartier zwischen ein paar kleineren Felsen mit Blick auf den See. Fast zum Greifen nahe erhob sich der 4tausender Süphan Dagi vor unseren Augen. Wieder einmal waren wir völlig alleine in der puren Natur.

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Toller Felsen mit vorgelagerter kleiner Burg
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Kleiner Felsen in der Umgebung
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Fantastischer Stellplatz am See
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Weißes Steinufer und weiße Berge

Infobox: Eintritt: Akdamar: 12.-€. Bootsfahrt: 300TL. Viele Übernachtungsplätze am See entlang. Vielleicht der schönste Platz an der Burg Amik, hier gibt es auch Wasser.
Strecke Tatvan 405 km, wechselhaft 8-18 Grad

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