Bootsfahrt auf dem Oymapinar
Manavgat Strand
Der Oymapinar Stausee war das eigentliche Ziel. Da Regen angekündigt war, machten wir erneut in Side Zwischenstation auf dem städtischen Stellplatz am Manavgat Strand. Gegenüber ist ein Selfservice Restaurant indem man meist Einheimische antrifft und wir gerne Gast sind. Der riesige Tourismus in Side scheint weit weg zu sein. Allerdings macht es Spaß mit dem Bus hinzufahren und in der alten Stadt zu schlendern. In Side war gegenüber November 2024 mehr los. Das Amphitheater wird immer noch restauriert und es gibt sogar neue Ausgrabungen.
Manavgat Wasserfall
Nur ca. 30 km sind es von Manavgat zu dem größten Stausee der Region, dem Oymapinar Baraji. Während am Meer der Massentourismus tobt, landeten wir nach dieser kurzen Distanz in einer Bergidylle voller Faszinationen. Einen kurzen Stopp legten wir zuvor am Manavgat Wasserfall ein. Der Fluß überquoll regelrecht, ein Spektakel dies anzuschauen. Selbst Zuschauer Plattformen waren überflutet.
Auf dem Weg zum Stausee gibt es mit einem alten römischen Aquädukt, unweit der Straße, einen weiteren lohnenden Stopp.
Bangen um die Bootstour
Es war bereits 13.30 Uhr, wir befürchteten, heute keine Bootsfahrt mehr zu bekommen. Als wir ankamen schien alles verwaist. Beim ersten Tourenanbieter lagen viele Schiffe, aber es war niemand zu sehen. So ging es weiter bis zu einem Restaurant am Ende des Sees. Auf dieser Fahrt sahen wir ein Schiff auf dem See. Hoffnung keimte bei uns auf. Am Restaurant trafen wir nur ein paar Leute. Wir setzten uns auf die Terrasse und bekamen Kaffee und Tee geschenkt. Plötzlich kam jemand und meinte ob wir buchen wollen.
Ausflug auf dem Oymapinar Stausee
Mit Freuden buchten wir. Es fuhren um 14.30 Uhr sogar 2 Schiffe. Wir sollten 2 km zum Zusteigen zurückfahren. Nur 7 Personen waren anwesend und wieder kam Unruhe auf, denn erst um 14.45 Uhr legte ein vollbesetztes Schiff an. Alle stiegen aus und wir konnten einsteigen. Nun tat sich wieder nichts. Auf einmal kamen 14 Jeeps angedüst. Die Insassen stürmten das Schiff und es war vollbesetzt. Endlich konnte es losgehen. Zunächst schipperte das Schiff in eine kleine Badebucht mit 20min Badepause. Einige ließen es sich nicht nehmen und badeten.
Eine Fahrt zum genießen
Danach ging es in eine wunderbare Schlucht umrahmt mit atemberaubenden Felswänden und Gipfel, die uns ein wenig an die Fahrt auf dem Koman See in Albanien erinnerte. Faszinierend wie das Nadelgehölz in den Felswänden wuchs. Am Ende der Schlucht stürzte das Wasser regelrecht in diesen Canyon, was für ein Naturschauspiel. Dies gibt es wohl nur zur Schneeschmelze.
Interessant eigentlich, wie viele Touristen um diese Jahreszeit hierher kommen. Wie mag das hier in den Sommermonaten zugehen?
Übernachten über dem Stausee
Infobox: In Side ist Freistehen verboten. Mehrfach wurde Camper, die es dennoch versuchen, auch nachts weggeschickt. Wir empfehlen den städtischen Stellplatz am Strand von Manavgat der alles bietet was man braucht. Es ist ein Strand für die Einheimischen. Mit dem 11er Bus für 130 TL kommt man direkt in die Altstadt in Side. Eintritt Manavgat Wasserfall=60TL, Bootstour Oymapinar=20.-€. Ein Bootsanbieter nahe an der Staumauer, der andere Anbieter am Restaurant fast am See Ende.
Strecke: Oymapinar– 165 km Side + 30 km Oymapinar, 21 Grad sonnig


























