Der heilige Berg Nemrut

Cendere Brücke

Unser Plan war vom Staudamm zur römischen Cendere bzw. Septimus Severus Brücke zu fahren und danach zum Nemrut. Die Brücke wurde um 200 n.Chr erbaut und hat die größte bekannte lichte Weite einer römischen Brücke. Viele Touristenbusse machen einen Stopp auf dem Weg zum Nemrut Dagi. Es ist ein herrliches Bild die Brücke vor der Schlucht mit dem reißenden Fluß zu sehen. Es folgte eine Fahrt durch eine fantastische Bergwelt auf einer mit Hundsknochen gepflasterten Straße. Etwa 40 km Straße gibt es in dieser Art um den Nemrut Dagi.

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Cendere Brücke mit Schlucht
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Größte lichte Weite
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Viele Besucher
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Tolle Schlucht

Der Arsameia Stopp

Es muss einen irrsinnigen Aufwand gewesen sein, diese vielen Steine zu verlegen. Auf dem Weg legten wir in Arsameia einen Stopp ein. Ein schmaler abenteuerlicher Weg am Berg führte uns zu einer großen Höhle, davor standen 2 Stelen mit Herakles und möglicherweise Antiochos. Auf Grund eines Bergrutsches konnte nicht alles besichtigt werden. Die Höhle war bereits nach 10m gesperrt. So tranken wir im Cafe am Eingang bei herrlicher Aussicht einen Tee. Sehr empfehlenswert.

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Gepflasterte Straße
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Bergrutsch Arsameia
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Weg mit Stele am Ende
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2. Stele mit Blick ins Tal
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Großer Höhleneingang
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Höhle

Übernachten am Touristenzentrum

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Touristikzentrum

Nach weiteren 13 km und zum Ende hin steilen Straße, erreichten wir den Parkplatz am Touristenzentrum auf 1900m. Weitere 2 km sind es zum oberen Parkplatz. Ab da heißt es zu Fuß auf den 2150m hohe heilige Berg Nemrut Dagi zu gehen. Der Berg gehört sowohl zu Mesopotamien als auch zum Taurusgebirge. Wir fanden es spannend auf 1900 m zu übernachten und blieben. Nachts standen wir völlig alleine. Nachdem der Berg geschlossen wurde, verhinderte ein Traktor die Auffahrt zum Berg. Für die Besichtigung der Statuen muss ein Ticket erworben werden.

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Nemrut Dagi im Hintergrund
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Oberer Parkplatz
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Blick auf die Landschaft
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Am Anfang gepflasterten Weg
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Auf einem Steinweg geht es weiter
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Teilweise auf Schnee

Nemrut Dagi und Antiochos

Nemrut Dagi ist eng mit König Antiochos I. Theos (69–36 v. Chr.) verbunden. Das Besondere am Berg ist die Geröllaufschüttung von 150 m Durchmesser und 45 m Höhe auf dem natürlichen Gipfel. Dazu kommen die ca. 9 m großen Figuren jeweils an der Ost- und Westseite, die Antiochos in Gesellschaft von vier Göttern darstellen, umrahmt von Löwe und Adler als Wächter. Antiochos sah sich selbst als Gott. Der Berg sollte ein religiöses Zentrum einer neuen Religion bilden. Darüber hinaus glauben die Archäologen, dass in der Aufschüttung das Grabmal von Antiochos ist.

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Geröllaufschüttung

Allerdings blieb bisher die Suche erfolglos. Die großen Köpfe liegen längst vor den Körpern, da diese möglicherweise durch ein Erbeben herunterstürzten.

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Schaubild der Statuen
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Die Throne der Ostterrasse
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Die Köpfe sehen davor
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Wächteradler und Antiochos
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Kommagene
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Zeus

Beliebter Touristenort

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Altar mit Löwe

Die Wahl des Standortes der Figuren ist nicht zufällig. An der Ostseite erlebt man einen Sonnenaufgang und an der Westseite den Sonnenuntergang, dabei werden die Figuren von der Sonne angeleuchtet. Da wir am Touristenzentrum übernachteten, klopfte es am Wohnmobil um 4:50 Uhr, ob wir via Shuttle zum Berg mitkommen wollten, was wir verneinten. Insgesamt fuhren 5 Shuttlebusse nach oben. Obwohl die Westseite wegen Schnee gesperrt war, fuhren am Abend noch mehr Busse zum Sonnenuntergang hoch. Diese Seite soll übrigens besser erhalten sein.

Grandiose Aussicht

Nicht nur die Statuen der Götter sind auf dem Nemrut ein lohnendes Ziel, sondern auch der Blick auf die kurdische Bergwelt ist überragend. Der Nemrut Dagi ist ein beliebter Touristenort.

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Blick auf Straße 2. Zugang
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Schöne runde Berge
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Grandios Landschaft

Infobox: Kein Eintritt an der Brücke. Guter Übernachtungsplatz. Kein Eintritt Arsameia. Übernachten nicht möglich. Kostenloses Parken und Übernachten am Touristenzentrum. Oberer Parkplatz sehr schräg und übernachten verboten. Eintritt Nemrut Dagi=10€
Strecke: Nemrut Dagi– 160 km, 21 Grad sonnig, Nemrut 3-8 Grad

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