Von Sille bis Sultanhani

Auf dem Weg nach Sultanhani liegt die 2,5 Mio Stadt Konya. Konya selbst reizte uns nicht, sondern der Vorort Sille Subasi(E). Der Ort wurde bis 1922 von Griechen bewohnt, danach folgte der Austausch der gesamten Bevölkerung. Übrig geblieben ist die orthodoxe „Hagia Eleni Kirche“, die zu touristischen Zwecken hergerichtet wurde und mittlerweile ein beliebtes Ausflugsziel ist. Die Kirche stammt aus dem Jahr 327 n.Chr. Der Innenraum ist kostenlos zugänglich. Ebenfalls in diesem Ort, von der Kirche etwa 1km entfernt, sind Felsenwohnungen zu sehen.

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Hagia Eleni Kirche

Hagia Eleni Kirche

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Hagia Eleni von unten
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Der Altar
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Seitenschiff
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Schöne Lage
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Felsenwohnungen
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Viel Ackerbau bis Konya
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Das Tor nach Konya
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Konya

Karges Land bis Sultanhani

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Karawanserei

Ziemlich eben ging es auf einer 4-spurigen Straße von Konya in den Ort Sultanhani. Auf der Fahrt dahin wurden die Berge und die Landschaft immer karger. In der Fläche sah man trotzdem riesige Weizenfelder, die nahezu alle bewässert wurden. Unbewässertes Land war genauso karg und öde wie die Berge.
In Sultanhani steht die gleichnamige seldschukische Karawanserei, die wir besichtigen wollten. Die Karawanserei ist die größte und beste erhaltene Karawanserei in der Türkei.

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Eingangstor
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Turm im Innenhof
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Turm in Richtung Ausgang

Die Karawanserei kann besichtigt werden

Das riesige Gebäude hat man ab 1229 erbaut. Es lag an der Seidenstraße und fungierte als Handelsknotenpunkt. Für Besucher stehen die Tore offen. Wir schritten durch den riesigen Eingang in einen großen Innenhof. In der Mitte stand ein verhältnismäßig großer Turm, der jedoch gesperrt war. Auf der linken Seite konnten die möblierten Gemächer des Sultans besichtigt werden. Auf der rechten Seite ist heutzutage ein Restaurant mit viel Kunst aus dem Orient an den Wänden und Pfeilern. Möglicherweise wurden an dieser Stelle schon früher die Gäste bewirtet. Im hinteren größeren Teil hatte man die Gäste untergebracht. Es ist eine riesige Halle mit 5 Säulengängen. Die Karawanserei ist top restauriert und bietet einen guten Einblick in die damalige Zeit.

Sultan-Bereich

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Küche
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Empfangsbereich
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Schlafgemach

Gäste-Bereich

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Alte Teppiche an den Pfeilern
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Riesiger Gästebereich
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Gastronomie
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Großer Platz
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Denkmal für die Sultane
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Sultanhani bei Nacht
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Stimmungsvolle Beleuchtung
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Viele Getreidefelder auf dem Weg
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Bewässerungen

Infobox: Sille Kirche: Eintritt frei. Die Anfahrtsstraße Baraj Cd war ca. 3km zugeparkt. Besser man kommt von der anderen Seite durch die engen Gassen. Übernachten möglicherweise außerhalb. Sultanhani: Eintritt frei. Übernachten auf dem Parkplatz an der Karawanserei.
Strecke: Sultanhani– Sille: 90 km+Sultanhani: 110 km , 10 Grad leicht bewölkt

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