Das Sognali Tal

Nur eine kurze Wegstrecke hatten wir bis zum Sognali Tal zu fahren. Die Umgebung bietet eine schöne Landschaft mit einem Tal in der viele Felswohnungen, Taubennester und ein paar Kirchen mit Fresken angesiedelt sind. Es ist nicht sehr touristisch erschlossen. Nur 3 Restaurants hatten wir gezählt. Allerdings finden Anstrengungen statt dies zu ändern. Wir fanden einen Platz am Ende der Straße unterhalb einer Burg, die hoch oben thronte. Zwei Höhlen konnten wir sofort besichtigen, die gewohntes boten. Bei einer Höhe von ca. 1200 m war es recht frisch.

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Schöne Felsformationen mit Wohnungen
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Platz am Ende der Straße
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Ein Drachen am Talkeingang
Sognali Tal
Viele Taubenöffnungen
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Die Kunst der Natur
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Direkt an der Straße
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Treppe zur Kirche

Schwierige Wetterbedingungen in Sognali

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Der linke Wanderweg am Berg entlang

Leider war es am anderen Tag regnerisch. Also nicht sehr einladend für eine Wanderung in ein Tal. Dennoch gingen wir mit Schirm bewaffnet los um zumindest etwas vom Tal zu sehen. An einem Restaurant mit Biergarten hatten wir eine nette Unterhaltung mit Yilmaz dem Besitzer. Dann tauchten wir in das Tal ein. Es kann links vom Fluß via den verlassenen Häuser am Berg entlang gewandert werden, oder auf der Straße. Wir wählten den Weg via Straße und besichtigen die Karabas Kirche. In dieser waren verkritzelte Fresken zu sehen.

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Karabas Kirche
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Fresken in der Kirche
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Netter Blick

Sowohl unser Weg als auch der andere Wanderweg, der links vom Fluß verläuft, trafen sich an einem weiteren Restaurant. Unmittelbar davor steht die Schlangenkirche, die der vorigen nahezu glich. Wir redeten kurz mit dem Wirt, dann wanderten wir über eine marode Brücke weiter in das breite Tal. Links und rechts waren hohe Felsen mit vielen Wohnungen zu sehen. Eine Felswohnung war bewohnt. Das Tal soll ab Restaurant noch weitere 9 km lang sein. Ein paar Kilometer später kamen sich die Felsen der beiden Seiten immer näher und der Weg wurde immer schwieriger zu gehen.

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Schlangenkirche
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Fresken in der Schlangenkirche
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Restaurant vor dem eigentlichen Tal
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Marode Brücke

Gemütlicher Ausklang

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Nette Felsen

Schnell wurden die nahen Felsen überhängig. Die eigentiche Schlucht began. Leider gab es keine Helm zum Leihen. Bei gutem Wetter solche Schluchten zu gehen ist ohne Helm schon gefährlich, bei diesem Wetter wäre es verantwortungslos gewesen. So drehten wir um, es lagen genug Steine im Weg. Wir hatten eine ähnliche Schlucht in Benja begangen, daher war es nicht schlimm. Als wir zurück beim Wirt waren, kehrten wir in seine gemütliche Stube bei Gözleme und Cay ein. Am Ende hatten wir fast 10 km gewandert und das bei diesem Wetter.

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Bewohnte Felsenwohnung
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Wege wurden schmaler
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Wir nähern uns der Schlucht

Naturbelassener Wanderweg

Diese eher leichte Wanderung ist insgesamt interessant, da das Tal naturbelassen ist, heißt keine hergerichteten Wege, sondern eher Trampelpfade. Es gibt nach dem Restaurant keine weitere Gastronomie. Gelegentlich heißt es einen Bach überqueren, oder über einen Felsen zu klettern. Gutes Schuhwerk und Trittfestigkeit sind erforderlich. Möchte man zusätzlich durch die Schlucht wandern, wären Helme sicherlich ratsam.

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Felsen auf dem Weg
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Die Schlucht beginnt
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Gemütliches Restaurant

Infobox: Eintritt kostenlos. Übernachten an den Restaurants oder auf dem Parkplatz am Ende der Straße. Im Gebiet gibt es 3 Restaurants.
Strecke: Sognali Tal– 35 km, 8 Grad regnerisch

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Ein Kommentar

  1. Hallo ihr zwei wir verfolgen eure Reise und es erinnert uns an unsere im letzten Jahr.
    Schade dass ihr schlechtes Wetter im Tal hatten. Für uns war es ein Höhepunkt durch das Tal zu gehen.
    Wir fahren heute auch mal wieder los auf den Balkan.
    Liebe Grüße Beate

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